Antoniushaus, Hochheim

Unsere Geschichte

Über 100 Jahre Erfahrung

1912

  • Das Antoniushaus zur beruflichen Bildung körperbehinderter Mädchen (Schneiderei, Stickerei) wird durch die 1904 gegründete Josefs-Gesellschaft angekauft.

 

1915 

  • Ein Kurs für Handelslehre wird eingerichtet. Für die Leitung ist ein Geistlicher Direktor verantwortlich, die Beschulung und Betreuung der Mädchen übernehmen die Heiligenstädter Schulschwestern.

 

1925

  • Im Erweiterungsbau des Westflügels finden unter anderem die Kapelle, eine große Küche, ein geräumiger Speisesaal, weitere Schlafzimmer für die Bewohnerinnen, besser ausgestattete Wohnräume für die Schwestern sowie einen Kohle- und Obstkeller ihren Platz.
     

1927

  • Die erste anerkannte kaufmännische Abschlussprüfung erfolgt.

 

1939 − 1945

  • Das Haus wird zur Verwendung als Klinik beschlagnahmt. Der Geistliche Direktor und Prälat Peter-Josef Briefs, nach dem heute auch unsere Förderschule benannt ist, muss das Haus räumen.
  • Vorübergehend wird die Kinderklinik der Mainzer Universitätsklinik ins Antoniushaus ausgelagert. Durch Bombenabwurf entstehen leichte Schäden.
     
  • Alle behinderten Bewohner der Einrichtung überleben diese Zeit unversehrt und kommen nach Beendigung des Zweiten Weltkrieges wieder nach Hochheim zurück.
     

1960

  • Nach über dreißigjähriger Schaffenszeit - noch bevor die Kapelle geweiht und ihrer Bestimmung übergeben wird - verstirbt Peter-Josef Briefs. Er wird auf dem Hochheimer Friedhof beerdigt.

 

1962

  • Am 9. Juli wird die Kapelle von Bischof Dr. Wilhelm Kempf eingeweiht. Im Kellergeschoss entsteht eine Therapieabteilung mit einem Therapiebad

 

1965

  • Das Personalwohnheim entsteht.

 

1966

  • Die Private kaufmännische Berufsfachschule erhält die staatliche Anerkennung.

 

1969 

  • Die Schule für körperbehinderte Kinder und Jugendliche (Förderschule) wird errichtet. Die erste Etage des Haupthauses wird Internat für die Förderschule. Alle Schüler wohnen im Internat.

 

1983

  • Bezug der neu errichteten Gebäude der Förderschule und der Internatsgebäude.

 

1984 

  • Es werden zwei neue Wohngruppenhäuser durch Schüler des Internates der Beruflichen Schulen bezogen - erstmalig werden auch Jungen in das Internat aufgenommen.

 

1987

  • Die neue Hauptküche des Antoniushauses wird eingeweiht. Ihr angegliedert ist eine Caféteria, in der die externen Schüler sowie die Mitarbeiter ihr Mittagessen einnehmen können.

 

1989

  • Das Haupthaus wurde zwischenzeitlich abgerissen und in den alten Maßen wieder errichtet. In ihm finden die Beruflichen Schulen und die Therapieabteilung Platz.
     
  • In den neuen Räumen des ersten und zweiten Stockwerks wohnen 40 erwachsene Menschen mit Behinderung. Erstmals werden auch Männer mit Behinderung aufgenommen. Im Altbau konnten vorher lediglich 14 Frauen mit Behinderung betreut werden.

 

1992 

  • Fertigstellung der Turnhalle und des neuen Therapiebades.

 

1996

  • Am 1. Mai wird die Turmgalerie mit einer Kunstausstellung (Art Brut) eingeweiht, zeitgleich öffnet sich das Café des Antoniushauses für die Öffentlichkeit.

 

2001

  • Die bestehenden Wohnformen werden durch das Betreute Wohnens ergänzt. Erstmals wird im Verwaltungsbereich der Einrichtung ein körperbehinderter junger Mann zum Bürokaufmann ausgebildet.

 

2004 

  • Seit dem 1. Januar wird das Antoniushaus in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH (gGmbH) geführt.

 

2005

  • Nach fast zweijähriger Umbauphase können die Bewohner und Mitarbeiter die Kapelle des Hauses wieder nutzen. Entstanden ist eine helles und modernes Gotteshaus, das auch für kulturelle Zwecke genutzt werden kann. Dies wird durch die Veranstaltungen der nunmehr mehjährigen Reihe "AntoniusTage" unterstrichen, die sich als wahrer Publikumsmagnet für Besucher von innerhalb und ausserhalb des Hauses etabliert haben.

 

2010

  • Die Zufahrt "Vorfahrt West" wird eröffnet. Damit ist nun ein geregelter Hol- und Bringdienst für unsere Schüler gewährleistet, da der Bedarf an Halte- und Ladeplätzen von Jahr zu Jahr gewachsen ist.
     
  • Im Dezember wird die Erweiterung der Caféteria eröffnet. Es stehen nun 130 Plätze zur Verfügung. So konnte eine deutliche Verbesserung der Essensituation für Schüler, Bewohner und Mitarbeiter geschaffen werden. Ebenso ist die Nutzung für Konferenzen und Veranstaltungen nun gegeben.

 

2012

  • Das Antoniushaus begeht seinen hundertsten Geburtstag mit den aufgepeppten "AntoniusTagen" und vielen Aktionen die das gesamte Jubiläumsjahr durchziehen.

 

2015

  • Eine neue Leitung für das Antoniushaus: Dr. Dr. Caspar Söling (Sprecher der Geschäftsführung), Andreas Sipf (Kaufmännischer Geschäftsführer) und Martin Pappert (Pädagogischer Geschäftsführer) übernehmen die Geschäftsführung für Antoniushaus Hochheim und Sankt Vincenzstift in Rüdesheim-Aulhausen.

 

2017

  • Grundsteinlegung für das Antoniushaus Seniorenzentrum in Hochheim am Main. Ab 2020 wird das Quartiershaus Senioren ein Leben in Privatheit, in der Gemeinschaft und in der Gesellschaft bieten.